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THEMA: Berichterstattung Siegener Zeitung "Panzeraffaire"

Berichterstattung Siegener Zeitung "Panzeraffaire" 5 Jahre 11 Monate her #76

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Umstrittene Panzer-Präsentation
„Militär-Deko“ kritisiert
Dahlbruch. Die Präsentation eines Panzers zu einer Veranstaltung des Marketing-Clubs Siegen stieß in Hilchenbach nicht nur auf Gegenliebe.
js - Eine Woche nach dem Jahresauftakt des Marketing-Clubs Siegen gab es ein kleines Nachspiel im Hilchenbacher Ratssaal. Die Grünen hatten am Mittwoch im Hauptausschuss eine Anfrage gestellt und Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab zu einer Stellungnahme herausgefordert.

„Geheimwaffe Kommunikation“ war das Motto
Bei besagter Preisverleihung sei der Club auf dem Bernhard-Weiss-Platz mit einem Panzer „aufmarschiert“, heißt es in dem Schreiben. Der Marketing-Club habe damit sein Motto „Geheimwaffe Kommunikation“ untermauert. „Dass dies alles zeitgleich damit geschah, dass über unsere heimischen Bildschirme die Reportagen über die panzerbewehrte Niederschlagung der ukrainischen Opposition durch den mittlerweile gestürzten Diktator Janukowitsch flimmerten, konnten die Bodentruppen des Marketing-Clubs Siegerland natürlich nicht wissen, tat aber ihrer Fröhlichkeit keinen Abbruch“, wie auf Facebook gepostete Fotos zeigten.

„Geschmacklose“ Aktion
Vom Bürgermeister wollte der Unterzeichner, Dr. Peter Neuhaus, wissen: „Geschah diese Aktion im Hoheitsgebiet unserer Stadt mit Wissen und Billigung der Hilchenbacher Stadtverwaltung? Finden Sie diese Aktion genauso geschmacklos wie die Grünen-Fraktion? Was tun Sie, um zukünftige Aufmärsche dieser Unart aus unserer Stadt fernzuhalten?“ Bürgermeister Hasenstab antwortete schriftlich: Auch er selbst sehe „die Präsentation im Außenbereich als unpassend an. „Bei Bekanntwerden ähnlicher Aktionen werde ich in geeigneter Weise einschreiten.“

„Olivegrüner Anstrich“ spielte auf Gastredner an
Der Marketing-Club selbst begründet den „leicht olivegrünen Anstrich“ des Abends mit der Biografie des Gastredners Leo Martin, eines „deutschen 007“, der jahrzehntelang als Agent des Inlandsnachrichtendienstes tätig war.
Nodda
Nase
Letzte Änderung: 5 Jahre 11 Monate her von Nase.
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Berichterstattung Siegener Zeitung "Panzeraffaire" 5 Jahre 11 Monate her #77

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Antwort meinerseits als Leserbrief an die SZ der auch veröffentlich wurde

Sehr geehrter Herr Dr. Neuhaus, sehr geehrter Herr Hasenstab,
sehr geehrte Ratsmitglieder der Stadt Hilchenbach,
ist es Ihr Ernst, dass es wegen der Ausstellung eines olivfarbenen Panzers, der lediglich im Rahmen einer 007-James-Bond-Aktion ausgestellt wurde, eine Diskussionsrunde im Ratssaal gibt?
Gibt es nicht wirklich Wichtigeres im Rat zu tun, als auf die Kritik eines einzelnen zu hören, der m.E. so tut, als wäre fast der Krieg ausgebrochen?
Sie sprechen von " Aufmarsch" und vergleichen das Treffen mit der Niederschlagung der ukrainischen Opposition ?
Man sollte doch wirklich die Kirche im Dorf lassen und nicht direkt jede Aktion, bei der militärische Fahrzeuge o.ä. involviert sind, derart hochspielen und zum Thema machen.
Wo sind wir hingekommen.
Wissen Sie eigentlich, Herr Dr. Neuhaus und Herr Bürgermeister Hasenstab, dass Kettenfahrzeuge 2010 am Tag der Reservisten eine beachtliche Spende für die DRK Kinderklinik eingefahren haben und auch am Tag der offenen Tür in der Kaserne "Am Stegskopf" in Daaden hohe Summen durch solche Fahrten eingenommen werden konnten, die dann an das Soldatenhilfswerk und an die Deutsche Kinderkrebshilfe gespendet wurden?
In 2010 wollten die Grünen als Gegenaktion zum Tag der Reservisten ebenfalls ein Spendenkonto eröffnen. Ich weiß bis heute nicht, ob auf diesem Konto jemals ein Euro eingenommen wurde.
Leere Worte !?
Wissen Sie, Herr Dr. Neuhaus, dass Kettenfahrzeuge auf dem alten Truppenübungsplatz als Pflegepanzer eingesetzt werden, damit die Flora und Fauna wieder wächst und gedeiht?
Und Sie sprechen von "Aufmarschieren"!
Nodda
Nase
Letzte Änderung: 5 Jahre 11 Monate her von Nase.
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Berichterstattung Siegener Zeitung "Panzeraffaire" 5 Jahre 11 Monate her #78

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Antwort SZ

Reaktionen auf Kritik
Antworten auf „Panzeraffäre“
Dahlbruch. Der Marketing-Club Siegen und die Reservistenkameradschaft Kreuztal weisen die Kritik aus Politik und Verwaltung zurück.
sz - Die Dahlbrucher „Panzeraffäre“, die am Mittwoch bei einer Anfrage im Hilchenbacher Hauptausschuss thematisiert worden war, hat zu Reaktionen der Veranstalter geführt.

„Kein Zusammenhang“
Der Marketing-Club veröffentlichte dieser Tage ein kurzes Statement auf seiner Website: „Wir haben das Vortragsthema von Herrn Martin aufgegriffen und den Abend unter dem Filmmotto ,James Bond’ gestaltet. Vom Bond-Sportwagen über Militärfahrzeuge bis zum ,Casino Royale’ wurden unsere Mitglieder und Gäste in die Welt des berühmten Filmhelden entführt. „Die Gäste aus der regionalen Wirtschaft hätten die Jahresauftaktveranstaltung des Marketing-Clubs „erlebt und sich in der Welt des Filmhelden“ wohlgefühlt. „Die Interpretationen eines Hilchenbacher Ratsmitglieds stehen in keinem Zusammenhang zum Vortragsabend.“

„Gibt es nichts Wichtiges?“
Auch die Reservistenkameradschaft Kreuztal als Besitzerin besagten Panzers wendet sich mit einem offenen Brief an die Kritiker: „Gibt es nicht wirklich Wichtigeres im Hauptausschuss zu tun, als auf die Kritik eines einzelnen zu hören, der m. E. so tut, als wäre fast der Krieg ausgebrochen?“ Man solle doch „wirklich die Kirche im Dorf“ lassen und nicht direkt jede Aktion, bei der militärische Fahrzeuge o. ä. involviert seien, derart hochspielen und zum Thema machen.
Nodda
Nase
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Berichterstattung Siegener Zeitung "Panzeraffaire" 5 Jahre 11 Monate her #79

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siehe auch :

www.facebook.com/groups/392401770853832/

u.a. schrieb Rainer Steffens :

Wir leben in einer Demokratie. Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung und Kritik. Aber man kann aber wie in diesem Fall über das Ziel hinausschießen. An die Adresse von Herrn Dr. Neuhaus. Ich empfehle Herrn Dr. Neuhaus in die Normandie, oder in die Ardennen zu fahren. Hier kann er auf den Soldatenfriedhöfen sehen, wer uns die Freiheit gebracht hat, die wir ( auch Er ) in vollen Zügen geniesen und das fasst 70 Jahren.
Nodda
Nase
Letzte Änderung: 5 Jahre 11 Monate her von Nase.
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Berichterstattung Siegener Zeitung "Panzeraffaire" 5 Jahre 11 Monate her #80

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Die Resonanz vieler Kameraden und Menschen auf diese Artikeln haben sich deutlich zu unseren Gunsten positiv ausgewirkt. siehe facebook
Leider kann man hier nicht alles wiedergeben, was die Öffentlichkeit dazu gesagt hat
Nodda
Nase
Letzte Änderung: 5 Jahre 11 Monate her von Nase.
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Berichterstattung Siegener Zeitung "Panzeraffaire" 5 Jahre 11 Monate her #81

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Schade, daß sich Bürgermeister Hasenstab vor den populistischen Wahlkampfkarren der Hilchenbacher Grünen spannen läßt. Und dies ohne genaues Hintergrundwissen zu haben, um was es bei der Veranstaltung des Marketing-Club ging.

An einem ausgemusterten alten Panzer US-amerikanischer Bauart wird Anstoß genommen. Was war mit dem links daneben platziertem URAL-Militär-Lkw sowjetischer Produktion?

Von Aufmarsch spricht Dr. Neuhaus bei einem Dekorationsstück.
Wenn Dr. Neuhaus etwas gegen Aufmärsche hat warum ist er dann bei den Grünen aktiv? Wer lies direkt zu Beginn ihrer Regierungszeit die Armee in Italien gegen Jugoslawien aufmarschieren? Rot-Grün! Die Tornado-Kampfflugzeuge der Armee klärten damals nicht nur gegnerische Ziele auf sondern setzten auch Raketen gegen die Luftabwehr ein. All dies ohne Mandat der UN.
Wer lies die Armee vor 12 Jahren in Afghanistan aufmarschieren? Ebenfalls Rot-Grün. Schon vergessen? Zur Erinnerung Schwarz-Gelb stimmte damals geschlossen gegen den Einsatz am Hindukusch.

Ähnliche Aufschreie insbesondere den Grünen nahe stehender Umweltverbänden waren zu hören als kürzlich ein demilitarisierter Panzer zum Erhalt des Lebensraumes seltener Pflanzen- und Tierarten auf der Trupbacher Heide eingesetzt wurde.
Oder als 2010 mittels einem Leopard 1 Panzers Gelder für die Kinderklinik in nicht unerheblichem Umfang gesammelt wurden.
Und das zu einer Zeit als in Siegen noch eine BO 105 als Rettungshubschrauber eingesetzt wurde. Den gleichen Typ den die Armee als Kampfhubschrauber verwendete.

Herr Irle spricht davon die Kirche im Dorf zu lassen. Dem ist zuzustimmen.

In Kürze sind Kommunalwahlen und vielleicht gibt es im Hilchenbacher Rat keine Probleme zu lösen. Oder für Dr. Neuhaus und seine Grünen keine Themen.
Es spricht die deutsche Artillerie ihr Wort mit dem Geschütz, das klingt wie Donner - trifft wie Blitz !
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